Herzbeben – Lass uns leben!


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Herzbeben lass uns leben, wir wollen was erleben.
Herzbeben vorwärts, Herz, lass es beben, beben.
Herzbeben deinem Beat total ergeben.
Lass mich leben, Herzbeben, lass es beben.

Das sind die Worte aus meinem aktuellen Lieblingshit von Helene Fischer.

Wenn ich Freunden davon erzähle, dass ich in drei Tagen auf das Konzert von Helene Fischer fahre, schauen sie mich mit großen Augen an.

Eine Frau, die mit ihrem Song „Atemlos“ im vorletzten Sommer in den Ohren tingelte und nicht herauswollte, hat vor einigen Jahren durch ihre gute Laune mein Herz erobert.

Herzbeben – Lass uns leben!

In diesem Beitrag soll es aber nicht um Helene Fischer gehen, sondern um mein Fernweh.

Ich sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Hause ins Emsland und habe den Laptop auf meinem Schoß sitzen.

Ein neuer Fingerring an meiner linken Hand begleitet mich als Andenken für ein schönes Wochenende in Hamburg.

Ein Wochenende, das mir gezeigt hat, was ich wirklich möchte in meinem Leben:

Frei sein und meinem Herzschlag folgen.

 

Vergessen wir den Lebensplan

 

Ich bin vermutlich die größte Predigerin darüber, dass das Leben so einfach sein kann und trotzdem fällt es auch mir immer wieder schwer.

Ich gelte für viele als die glückliche Reisende, die die Welt bereist.

Ja, das bin ich.

Ich reise und ich bin glücklich.

Ich habe keine großen Pläne.

Und gleichzeitig werde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen ich mich entscheiden muss:

Geld oder Zeit.

Brot oder Quinoa.

Heimat oder Reise.

Wir wollen was erleben

Als ich meine Sachen vor über einem Jahr gepackt habe, wusste ich nicht, wie lange ich mit einem 45 Liter Rucksack auf meinem schmalen Rücken unterwegs sein würde.

Auch heute weiß ich es nicht.

Ich kann mich nicht entscheiden.

Aber das ist auch in Ordnung.

Ich habe gelernt, die Zeit entscheiden zu lassen und ganz darauf zu vertrauen, dass das Leben mich trägt.

Und dann kommt die Entscheidung von ganz alleine.

 

Das kann unsere Reise sein

 

Wir jungen Leute haben Angst, etwas zu verpassen.

Ja, auch ich gestehe es.

Ich habe Angst, etwas zu verpassen.

Wir nehmen alle Angebote an und halten uns andere Optionen offen.

Nur damit wir uns später entscheiden können – oder gar nicht.

Manchmal verschlafen wir auch unsere Entscheidung.

Dann ist es zu spät.

Und dann sagen wir: Ups, hätte ich doch mal.

Aber wie gesagt: Dann ist es einfach zu spät.

Komm mit auf meine Umlaufbahn

Ich befinde mich aktuell in dem Prozess, genau diese Situationen zu akzeptieren.

Ich habe in den letzten 18 Monaten verpasst, meine Rente zu zahlen.

Ich habe kürzlich verpasst, ein Zugticket zu kaufen.

Ich habe verpasst, mich von Schokolade fernzuhalten.

Ich habe vieles verpasst.

Aber das ist okay.

Denn ich habe mich entschieden.

Ich habe mich entschieden, zufrieden zu sein mit der Situation, in der ich mich befinde.

 

Komm und reiß dich los!

 

Herzbeben.

Genau das spüre ich und das ist es, wofür ich lebe.

Ich will mehr vom Leben. Ich will sehen, wohin es mich trägt.

Ich bin nicht mehr auf der Suche und lass mich einfach tragen.

Vielleicht schlägt mein Herz nicht immer vor Freude.

Viel Angst ist auch dabei. Sehr viel Angst sogar.

Aber auch das ist in Ordnung und ich habe mich damit abgefunden.

Schließlich ist das Leben aufregend und ich möchte es an keinem Tag missen!

Herzbeben

Ich muss mich entscheiden.

Aber nicht mehr heute.

Ich vertraue darauf, dass alles seinen Weg geht und alles mit der Zeit kommt und geht.

Solange ich auf meine Intuition höre, kann dabei gar nicht so viel schief gehen.

So sehe ich zumindest die ganze Sache.

Lass uns leben!

Egal, wie du dein Leben lebst: Sei glücklich bei dem, was du machst!

Sei zufrieden mit dir selbst. Reiß dich los von Fesseln, Erwartungen und vom Schubladendenken.

Lebe dein Leben, wie es dir gefällt und mache diesen kleinen Herzschlag in dir zu einem großen Herzbeben!

 

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