Weil ich wusste, dass ich dazu gemacht bin


Teilen

In den letzten Monaten hat mich ein Gedanke nicht losgelassen. Und wenn ich mich mal nicht mit diesem Gedanken beschäftigt habe, wurde ich von anderen darauf hingewiesen. Ich musste mich also wohl oder übel der Frage stellen: Warum mag ich es so sehr, in Hostels zu schlafen und mich der täglichen Ungewissheit auszusetzen?

Die Antwort ist ganz einfach. Denn wenn ich zurückblicke, dann wusste ich schon immer, dass ich dazu gemacht bin. Schon von kleinauf habe ich erkannt, dass ich mehr als nur ein normales Dorfleben möchte.

Ich begab mich also für einige Zeit in die Stadt, um dort mein Glück zu finden. Für meine Verhältnisse habe ich es dort ziemlich lange ausgehalten. Genauer gesagt exakt 7 Jahre und 7 Monate.

Während dieser Zeit habe ich festgestellt, dass mir das Stadtleben zwar gefällt, es aber irgendwie noch nicht alles ist. Immer wieder spielte ich mit dem Gedanken, mich zu verändern. Ich wollte ins Ausland. Ein Job in Spanien, ein Leben in Mexiko oder eine Reise durch Südamerika. Mir ging über die Jahre hinweg vieles durch den Kopf. Doch am Ende machte ich nichts davon.

Es blieb bei jährlichen Urlauben in Spanien und Trips nach Mexiko und in andere Länder. Woran bin ich also gescheitert und was hat mich aufgehalten?

Was uns davon abhält, unsere Träume zu erfüllen

Oft sind es deine Gedanken, die dich davon abhalten, dass du dich mit deinen Träumen näher befasst. Der stressige Alltag zieht uns so stark in den Bann, dass sich unsere Gedanken zu 100 Prozent darum drehen und am Ende des Tages nur noch wenig Platz für unsere eigentlichen Träume bleibt.

Dabei hat jeder seine eigenen Träume und Vorstellungen vom Leben. Doch anstatt diese zu leben, gehen wir tagein, tagaus ins Büro und beschäftigen uns mit Problemen, die nicht unsere sind.

Leben wir jeden Tag in diesem stressigen Alltag und lassen uns von Unwichtigkeiten ablenken, kannst du dir vorstellen, was am Ende dabei rauskommt. Wir schauen unglücklich auf unser Leben zurück, das wir nicht genutzt haben.

Ausreden über Ausreden

Wir Menschen sind gut darin, Ausreden zu finden. Das gilt für jede Situation. Du findest Ausreden dafür, warum du krank bist, warum du nicht zum Sport gehen kannst und warum du weiterhin an der unglücklichen Beziehung festhältst. Wenn wir suchen, finden wir auch. So einfach ist die Sache. Du wirst also immer einen Grund finden, etwas nicht zu tun.

Vielleicht fühlst du dich – wie ich auch ich damals – in deinem Job unerfüllt. Ich fand eine Menge Ausreden dafür, um weiter zu arbeiten und nicht auf Reise zu gehen. Sicherheit, Karriere und vieles mehr – immer wieder fielen mir neue Gründe ein, warum ich den Job nicht einfach aufgeben konnte.

Lass mir dich nun eine Frage stellen: Liebst du deinen Job und erfüllt er dich? Wenn du mit einem klaren Ja darauf antworten kannst, gehörst du zu der Minderheit. Denn immer wieder zeigen Studien, wie unzufrieden wir Menschen, insbesondere wir Deutschen, mit unserem Job sind. Das zeigt also, dass wir ganz und gar nicht zufrieden sind mit unserem Leben.

Was sind deine Stärken?

Sind wir uns dessen bewusst und haben erkannt, dass wir etwas ändern sollten, stehen wir vor der nächsten Hürde: Was sollen wir ändern? Natürlich kannst du nicht von heute auf morgen deinen Job kündigen und auf Reise gehen. Sowas braucht Zeit.

Was aber, wenn ich dir jetzt sage, dass dies innerhalb von ein paar Monaten möglich ist? Würdest du es dann machen? Vielleicht ist es auch gar nicht dein Ziel auf Reisen zu gehen. Vielleicht möchtest du einfach nur einen Job ausüben, der deinen Fähigkeiten entspricht. Aber was sind deine Fähigkeiten überhaupt? Was kannst du und was machst du gerne?

Auch wenn du einen erstklassigen Job hast, für den dich jeder beneidet und du gut bezahlt wirst – bist du glücklich? Kannst du das machen, was dir liegt oder machst du das, wofür du bezahlt wirst? Mir ist es immer leicht gefallen, neue Menschen kennenzulernen und mich neuen Aufgaben zu widmen. Ich brauchte schon immer viel Abwechslung, aber gleichzeitig auch meine Routine. Ich liebe es zu lesen, schreiben und mich kreativ und aktiv auszulassen. Wie sieht’s bei dir aus? Worin liegen deine Stärken?

Weil ich wusste, dass ich dazu gemacht bin

Schon mit 15 Jahren wusste ich, dass ich nicht lange im Dorf leben und die nächstbeste Gelegenheit dazu nutzen würde, mich auf dem Weg zu machen. Irgendetwas sagte mir schon damals, dass mein Herz in Costa Rica bzw. Zentralamerika liegt. Und dem war letztendlich auch so.

Hier in Zentralamerika fühle ich mich wohl und ich kann mich dem widmen, was mich wirklich glücklich macht – dem Schreiben, Lesen und dem Kennenlernen von neuen Menschen.

Jetzt gerade lebe ich ein Leben, das mich erfüllt. Es fühlt sich einfach gut an, zu jeder Zeit entscheiden zu können, wo und mit was ich meinen Tag verbringe.

Was ist also mit dir? Was willst du und was erfüllt dich wirklich? Ich bin mir sicher, dass auch du im Inneren schon immer wusstest, was du wirklich willst und was deine Stärken sind. Du lebst nur ein Mal und das Leben ist das größte Geschenk, das du bekommen hast. An dem Spruch „Nutze jeden Tag als wäre er dein letzter“ ist vieles dran!

Wenn du mehr über deine Stärken und Schwächen erfahren willst, kann ich dir diesen Persönlichkeitstest empfehlen. Du brauchst nur dein Geburtsdatum eingeben und schon wird dir deine Auswertung per Mail zugeschickt. Also keine lästigen Fragen, die mega lange dauern! Ich hab’s gemacht und habe dadurch viel über mich gelernt!

Und jetzt… nutze dein Leben und mache jeden Tag zu dem besten!

 

Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.