Meine Reise nach Nicaragua


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Von Madrid aus ging es am Montag um 10.40 Uhr nach Atlanta. Ich hatte Glück, denn der Platz neben mir blieb frei. Also hatte ich eine Armlänge frei für meine Beine. 😉

Warum ein Flug von Madrid?

Es ist eine der günstigsten Varianten, von Madrid zu fliegen. Der Flug von Düsseldorf nach Barcelona hat mich nur 62 Euro gekostet. Außerdem kannst du dich schon auf Sprache, Kultur und Klima in Nicaragua einstellen. Gut, Letzteres war eher typisch deutsches Wetter mit Regen und 8 Grad am Tag meiner Abreise in Madrid.  In Barcelona gab es die Tage davor immerhin Sonne pur bei 18-20 Grad.

Vegetarischer Snack von Delta ;-)

Vegetarischer Snack von Delta 😉

Nach 10 Stunden landeten wir in Atlanta, wo ich 3 Stunden Aufenthalt hatte bis zum nächsten Flug. Das Gepäck ging direkt durch und ich musste mich um nichts kümmern. So wurde es mir am Flughafen versprochen und ich vertraute der Dame ganz entspannt. Das Wichtigste hatte ich sowieso im Handgepäck.

Atlantas Flughafen hat einiges zu bieten. Da ich hungrig war (da es im Flieger nicht viele vegane Optionen gab) und es nach meiner inneren Uhr Zeit für Abendessen war, holte ich mir was zu essen. Danach bummelte ich etwas durch den Flughafen und hatte zum Schluss noch Zeit für meine Mails.

Zum Glück! Denn in meinem Postfach fand ich eine Mail vom Hostel, in dem ich die Nacht in Managua bleiben würde. Molly und Calvin, die Inhaber des Hostels, fragten, ob ich vom Flughafen abgeholt werden möchte. Klar! Innerhalb weniger Minuten und kurz vor Abflug habe ich somit noch einen Shuttle Service vom Flughafen bestellt. Genial!

In Managua angekommen, holte mich Calvin wie versprochen ab. Da ich ihn nicht auf Anhieb fand, half mir ein junger Taxifahrer, dem ich versprach, dass ich mit ihm fahren würde, wenn wir Calvin nicht finden würden. Nach 2 Minuten stand Calvin mit seinem Schild vor uns. Wir mussten jetzt nur noch auf 2 andere deutsche Gäste warten und los ging’s! Ach ja, mein Rucksack kam auch wie versprochen an. 😉

Hostel in Managua

Das Hostel „Monte Cristi“ liegt etwa 2km vom Flughafen entfernt und befindet sich in einer sicheren Siedlung. Calvin und Molly bieten 8 Zimmer an, die online gebucht werden können. Calvin kümmert sich um die Betreuung der Gäste – von der Ankunft am Flughafen bis zum nächsten Trip. Da ich weiter nach Somoto musste, brachte er mich am nächsten Morgen zum Busbahnhof.

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Terrasse vom Hostel Monte Cristi

Obwohl Calvin selbst erst seit 1,5 Jahren in Nicaragua lebt, weiß er so einiges über das Land und die Orte, die man gesehen haben muss. Bei meiner Ankunft wurde ich unter anderem mit einem LonelyPlanet ausgestattet und Calvin konnte mir noch wertvolle Tipps geben.

Molly sorgt sich um die administrativen Dinge. Solltest du zum Beispiel eine weitere Nacht in Managua benötigen, kannst du dich ohne Probleme an sie wenden. Ich habe vor meiner Weiterreise also direkt die Nacht für meine Rückreise im Juni gebucht.

Das Frühstück ist relativ simple gestaltet, reicht aber definitiv aus für den Start in dein Abenteuer. Es gibt Müsli mit Milch (leider gab es keine Alternative, aber Wasser geht immer), Brot mit Marmelade und Kaffee oder Tee. Zudem kann man sich für 1$ kalte Getränke nehmen und das Wasser ist umsonst.

Die Zimmer sind mit jeweils zwei Betten, TV, Dusche und WC ausgestattet. Außerdem gibt es W-Lan for free. Nur 5 Gehminuten entfernt befinden sich Shops, in denen man Früchte, Getränke und sonstiges kaufen kann.

Kosten der Reise nach Nicaragua

Das Flugticket habe ich 3,5 Monate vor Abflug gebucht und zum damals günstigsten Preis erstanden. Ab Madrid fliegt Delta Airlines über Atlanta (Aufenthalt ca. 3 Stunden). Dort hast du dann noch genug Zeit, noch etwas zu essen, dich ins W-lan einzuloggen oder etwas zu bummeln.

Vergiss nicht, dein ESTA Formular auszufüllen vor der Abreise in die USA! 

Flugticket Hin & Zurück (Madrid-Atlanta-Managua mit Delta) 621,03
Essen/Trinken 13,00
Hostel Monte Cristi (1 Nacht) 25,00
Taxi in Somoto 0,32
Gesamt € 659,35

Insgesamt muss ich sagen, dass ich noch nie so angenehm gereist bin auf einem Langstreckenflug. Kein Jetlag, keine nervigen Sitznachbarn. Ein Hoch auf Delta Airlines und meine innere Ruhe! 🙂

 

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